Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

​Die Konzentration von Sauerstoff im Tumor ist einer der wichtigsten prognostischen Faktoren: Eine niedrige Oxygenierung bedeutet eine schlechtere Überlebensrate, da sie mit einer erhörten Aggressivität des Tumors einhergeht und dabei die Wirksamkeit von Tumortherapien wie Chirurgie, Bestrahlung und Chemotherapie erheblich reduziert.
In einem Klinischen Forschungsschwerpunkt-Projekt der Universität Zürich ist die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie beteiligt an der Entwicklung von nicht invasiven biologischen Methoden (Tumor Biomarker Identifikation mittels  Immunhistochemische - und „Next Generation Deep Gene Sequencing“ Techniken) zur Sauerstoffmessung in Tumoren mittels bildgebenden Verfahren. Dies dient dem besseren Verständnis der Tumorphysiologie und ermöglicht letztlich eine effizientere, weil patientenindividuellere, Behandlung von Krebs, insbesondere im Kopf-Hals-Bereich.